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Steuern / Sonstige 
Freitag, 26.03.2021

Besteuerung von Grenzpendlern nach Belgien: Fünfte Verlängerung der Konsultationsvereinbarung

Die Konsultationsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien vom 06.05.2020 zur Besteuerung von Grenzpendlern wurde zum 5. Mal verlängert, nunmehr bis zum 30.06.2021 (Az. IV B 3 – S-1301-BEL / 20 / 10002 :001).

Die Vereinbarung regelt die Besteuerung von Grenzpendlern nach Belgien und bedeutet eine Entlastung für grenzüberschreitend tätige Arbeitnehmer im Hinblick auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie.

Es wurde vereinbart, dass die Arbeitstage, an denen die Grenzpendler aufgrund der Corona-Pandemie von ihrer Wohnung aus im Homeoffice arbeiten, als Arbeitstage in Belgien gelten (Tatsachenfiktion). Die Arbeitnehmer sind verpflichtet entsprechende Aufzeichnungen zu führen (Bescheinigung des Arbeitgebers über Homeoffice-Tage aufgrund der Corona-Pandemie). Die Tatsachenfiktion greift nicht für Homeoffice-Tage, die unabhängig von dem Coronavirus stattfinden.

Hintergrund

Deutsche Grenzpendler, die in Belgien beschäftigt sind, besteuern ihren Arbeitslohn in Belgien (so die Regelung im Artikel 15 des DBA Deutschland-Belgien). Ein erhöhtes Maß an „Homeoffice-Tagen“ kann daher zu einer Änderung der Aufteilung der Besteuerungsrechte und damit zu einer Änderung der steuerlichen Situation der betroffenen Grenzpendler führen.

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