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Steuern / Erbschaft-/Schenkungsteuer 
Donnerstag, 12.11.2020

Ausnahmen von der Erbschaftsteuer

Ehepartner oder Kinder bzw. Enkelkinder erben Hausrat im Wert von bis zu 41.000 Euro steuerfrei. Zum Hausrat zählen neben der Wohnungseinrichtung und Geschirr etwa auch Bücher und das Auto. Für Kunstgegenstände und Sammlungen gibt es einen weiteren Freibetrag in Höhe von 12.000 Euro, falls der Erbe zur Steuerklasse eins gehört.

Für sog. Erbfallkosten können Erben einen Pauschbetrag von 10.300 Euro von der Erbschaftsteuer abziehen. Ein Nachweis, dass die Kosten entstanden sind, muss nicht geführt werden. Zu den Erbfallkosten gehören etwa Kosten für die Beisetzung oder für eine Prozessführung im Fall eines Gerichtsstreits um das Erbe. Gegen Nachweis können aber auch höhere Kosten abgezogen werden.

Erben müssen nicht in jedem Fall für geerbte Immobilien Erbschaftsteuer zahlen. Wenn sie die Immobilie selbst nutzen und zehn Jahre lang nicht verkaufen, vermieten oder verpachten, werden keine Steuern fällig. In vollem Umfang profitieren davon aber nur erbende Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner. Wenn Kinder eine Immobilie erben, ist die Steuerbefreiung auf eine Wohnfläche von 200 qm begrenzt. Den Anteil über 200 qm hinaus müssen die Erben versteuern.

Bei Detailfragen informiert Sie Ihr Steuerberater.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.

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